Verbraucht ein Wassersprudler viel Energie?

Wenn du überlegst, dir einen Wassersprudler anzuschaffen, stellst du dir vielleicht die Frage, wie viel Energie das Gerät eigentlich verbraucht. Gerade wenn du Wert auf Nachhaltigkeit und niedrige Stromkosten legst, ist das ein wichtiger Punkt. Vielleicht nutzt du schon einen Wassersprudler oder denkst darüber nach, anstelle von Mineralwasser aus Flaschen zu Hause selbst Sprudelwasser herzustellen. Dabei willst du sicherstellen, dass du keinen unnötigen Stromfresser hast. Viele stellen sich dann die Frage, ob ein Wassersprudler im Alltag wirklich viel Energie zieht oder ob die Sprudler eher sparsam sind. In diesem Artikel zeige ich dir, wie der Energieverbrauch von gängigen Wassersprudlern aussieht, welche Faktoren eine Rolle spielen und was das für deinen Stromverbrauch bedeutet. So kannst du am Ende eine gut informierte Entscheidung treffen, ob sich die Anschaffung für dich lohnt – auch aus Sicht der Energiekosten.

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Wie viel Strom verbraucht ein Wassersprudler wirklich?

Der Stromverbrauch eines Wassersprudlers hängt stark vom Modell und der Art der Nutzung ab. Grundsätzlich gibt es zwei Hauptarten: manuelle und elektrische Wassersprudler. Manuelle Geräte benötigen keine Energie, da der Sprudel durch das Drücken eines Hebels oder Knopfs entsteht. Elektrische Modelle hingegen verwenden eine Pumpe oder Kompressor, die Strom verbraucht. Dabei variiert der Verbrauch je nach Leistung und Einsatzdauer. Ein weiterer Punkt ist, ob der Wassersprudler dauerhaft am Strom hängt oder nur kurz zum Sprudeln eingeschaltet wird. Die meisten Haushalte setzen auf manuelle Geräte, da diese praktisch keinen Strom verbrauchen. Elektrische Varianten sind oft leistungsstärker, verbrauchen aber auch entsprechend mehr Energie.

Modell Art Stromverbrauch pro Sprudelvorgang Geschätzter Jahresverbrauch (bei 2 Litern/Tag)
SodaStream Spirit Manuell 0 Watt (kein Strom) 0 kWh
Aarke Carbonator II Manuell (Edelstahl) 0 Watt (kein Strom) 0 kWh
SodaStream Crystal 2.0 Manuell 0 Watt (kein Strom) 0 kWh
SodaStream Power Elektrisch (Pumpe) ca. 20 Watt (max. 5 Sekunden) ca. 0,01 kWh
Philips Sparkling Water Maker Elektrisch ca. 15 Watt (max. 5 Sekunden) ca. 0,008 kWh

Pro und Contra zum Energieverbrauch von Wassersprudlern

Pro:

  • Manuelle Modelle benötigen keine Stromquelle und sind somit komplett energieeffizient.
  • Elektrische Geräte verbrauchen nur kurz Strom während des Sprudelvorgangs.
  • Der Gesamtstromverbrauch ist im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten minimal.

Contra:

  • Elektrische Wassersprudler brauchen eine Steckdose und verursachen geringe Stromkosten.
  • Bei häufiger Nutzung kann der Energieverbrauch von elektrischen Modellen ansteigen.
  • Für manche ist die Anschaffung eines elektrischen Geräts nicht sinnvoll, wenn nur wenig Wasser gesprudelt wird.

Wichtigste Erkenntnisse zum Energieverbrauch

Die meisten Wassersprudler arbeiten manuell und benötigen keinen Strom. Die elektrischen Modelle verbrauchen zwar etwas Energie, aber die Gesamtmenge bleibt sehr gering. Selbst bei täglicher Nutzung macht sich der Stromverbrauch kaum in deiner Rechnung bemerkbar. Wenn dir Energieeffizienz wichtig ist, sind manuelle Geräte klar im Vorteil. Elektrische Sprudler bieten Komfort gegen minimal höheren Stromverbrauch. Insgesamt ist der Energieverbrauch von Wassersprudlern kein Argument gegen die Anschaffung – im Gegenteil, sie bleiben eine nachhaltige Alternative zu gekauftem Mineralwasser.